Die Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management – wir über uns

Liebe Leser_innen der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management,
wir begrüßen Sie herzlich zum Start der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management.

Das Thema der Diversität hat in den letzten Jahren sowohl in den wissenschaftlichen Diskussionen als auch in unterschiedlichster Form in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft an Bedeutung erheblich zugenommen. So umfasst die Diskussion auf allen Ebenen Themen aus den Bereichen Gender, Kultur, im Sinne von Ethnizität, Nationalität, Migrations- und/oder Fluchthintergrund, sowie Alter, Religion, Behinderung und sexuelle Orientierung. Somit werden unterschiedliche Dimensionen der Diversität bereits vielschichtig und fundiert thematisiert und untersucht. Das Konzept der Diversity bietet dabei einen gemeinsamen Rahmen für die Diskussion über Vielfalt und Gleichheit.

Die Ihnen hier vorliegende Zeitschrift für Diversität und Management bietet ein Forum für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Diversity, Vielfalt und Verschie-denheit sowie Heterogenität, soziale Ungleichheit sowie Diskriminierung und Privilegierung ebenso wie Intersektionalität und Diversity Management. Sie steht für die Bearbeitung dieser Themas aus Sicht der verschiedenen Fachbereiche, den Kulturwissenschaften, Lebens-wissenschaften, Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften, und sucht dabei explizit die Vielfalt in der Diversität, was sich auch in dem Team der Herausgeberinnen wi-derspiegelt, die sich Ihnen weiter unten vorstellen werden.

Das Thema der Diversität mit seinen vielschichtigen Facetten hat einen so unmittelbaren Bezug zur individuellen und gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit, dass es im Grunde unerlässlich ist, sie sowohl aus der wissenschaftlichen als auch der praktischen Perspektive zu betrachten. Aus diesem Grund hat es sich das Team der Herausgeberinnen zur Aufgabe gemacht, in der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management Beiträge aus der Praxis zu integrieren und damit sowohl wissenschaftlich Tätigen den Zugang zu Diskussionen in der Praxis zu ermöglichen, als auch der Praxis den Zugang zum Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu bieten. Entsprechend haben wir in unseren Heften dauerhaft eine Rubrik für Beiträge aus der Wissenschaft und eine weitere Rurik für Beiträge aus der Forschung vorgesehen. Damit folgt die Zeitschrift auch der bewährten Struktur der Diversitas, Zeitschrift für Diversity Studies und Diversity Management, als deren Nachfolge sich unsere Zeitschrift versteht.

Um unserer Vision der Vielfalt gerecht werden zu können und dennoch jeweils eine themati-sche Fokussierung zu ermöglichen, unterteilen wir den wissenschaftlichen Teil in ein Schwerpunktthema und einen offenen Bereich, in dem wir gleichzeitig auch Raum bieten wollen für neue Themen und eine Plattform für den Beginn neuer Diskussionsstränge. Diese Zweiteilung bietet auch für Nachwuchswissenschaftler_innen gute Möglichkeiten für entsprechende Publikationen. Um ferner Beiträge vorstellen zu können, die noch im Wachstumsprozess sind und einen Einblick in geplante und laufende Forschungsprojekte zu ermöglichen, haben wir auch dazu eine entsprechende Rubrik geschaffen. Abrunden wollen wir die Struktur durch eine Rubrik, in wir Ihnen Aktuelles wie Tagungsberichte und Rezessionen anbieten werden.

Im Überblick ergibt sich somit folgende Struktur:

  • I Beiträge aus der Wissenschaft – mit (1) Schwerpunktthema und (2) Offener Bereich
  • II Positionen und Forschungsskizzen
  • III Beiträge aus der Praxis
  • IV Aktuelles (mit Tagungsberichten, Rezensionen etc.)

Die Beiträge aus der ersten Rubrik unterziehen wir einem Doppelt-Blind-Begutachtungsprozess, die Beiträge aus der zweiten und dritten Rubrik unterziehen wir im Team der Herausgeberinnen einem Peer-Review-Verfahren.

Unsere Arbeit wird unterstützt durch einen prominent und vielseitig besetzten wissenschaftlichen Beirat, für dessen Bereitschaft zur Mitwirkung und Unterstützung wir uns schon jetzt bedanken. Als weiteres Fachkollegium haben wir bereits jetzt ein sehr beeindruckende Gruppe von Kolleg_innen gewinnen können, die sich bereit erklärt haben, uns als Reviewer zu unterstützen. Dieses Fachkollegium werden die Herausgeberinnen jeweils themenbezogen erweitern. Auch für den Bereich des Praxisbeirats konnten wir ausgewiesene Expert_innen gewinnen und bedanken uns für die Unterstützung und Bereitschaft zur Mitwirkung.

Unsere Zeitschrift erscheint zweimal im Jahr.